Klassische Homöopathie

Klassische Homöopathie nach Samuel Hahnemann ist eine seit über 200 Jahren erprobte und besondere Form der Arzneimitteltherapie. Potenzierte Arzneimittel pflanzlichen, mineralischen oder tierischen Ursprungs werden als homöopathische Einzelmittel präzise nach dem Ähnlichkeitsprinzip verordnet. Von allen Arzneimitteltherapien ist die Klassische Homöopathie die Ganzheitlichste, weil sie Symptome aus den Bereichen des Körpers, des Geistes (Kognition, Verstand, Gedächtnis) und Seele (Gemüt, Stimmung, Träume) in die Arzneimittelwahl mit einbezieht. Ein auf diese Art und Weise bestimmtes Einzelmittel kann die gesamte Konstitution des Menschen wohltuend beeinflussen.

Eine klassisch homöopathische Anamnese dauert 1,5 – 2 Stunden. In der Regel schließen sich anschließend Analyse- und Repertorisationsarbeiten an, die nach dem eigentlichen Praxistermin ohne Anwesenheit des Patienten durchgeführt werden. Dabei werden sogenannte Chronische und Akute Mittel, die gut auf die Symptomentotalität und die Konstitution des Patienten passen, eingegrenzt. Mittlerweile existieren über 2000 mehr oder weniger gut geprüfte homöopathische Mittel. In meiner Praxis verlasse ich mich auf die ca. 140 – 160 Arzneimittel Hahnemanns und seiner Schüler, von denen wir seit ca. 200 Jahren verlässliche Arzneimittelprüfungen und Erfahrungsberichte haben. Zur Repertorisation nutze ich das Synthesis (Radar, Kent u.a.), die Bönninghausen-Methode (u.a. auch nach Heiner Frei), das Symptomenlexikon von Uwe Plate sowie die Repertorisations-Literatur von G.H.W. Jahr, Boger und anderen. Meine liebste Arzneimittellehre ist diejenige von Hahnemann selbst. Ist diese Arbeit getan und ein Therapieplan erstellt, sind „nur noch“ kurze Folgetermine in regelmäßigen monatlichen Abständen nötig, um die Potenz und Dosierung der verordneten Arzneien anzupassen.

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